Fernsehen von morgen

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Obwohl sich die Inhalte im Laufe der Jahre gewandelt haben, ist das Medium TV seit den 30er Jahren praktisch unverändert geblieben. Jetzt endlich ist die Möglichkeit gegeben, das Medium selbst zu verändern.

Die schnee von morgen forscht, spielt, probiert und entdeckt neue Arten fernzusehen. Unsere Arbeit ist interdisziplinär und unser Ansatz ohne Denkverbote. Das “technisch Machbare” ist für uns genauso wenig ein Gut, wie das “Altbekannte”.

“Fernsehen wäre so eine schöne Sache, wenn es nicht so fürchterlich langweilig wäre.”

Daran arbeiten wir: Fernsehen wieder zu etwas Spannendem und Emotionalem zu machen. Alphabetische Inhaltverzeichnisse und Volltextsuche haben keinen Sex-Appeal. Wir haben das Internet zu einem Ort der Suche gemacht – aber wer will eigentlich suchen? Fernsehen hat etwas mit Vertrauen zu tun. Ich, der Zuschauer, schenke einem Menschen oder einem Team einen Teil meiner wertvollen Zeit und möchte dafür gut unterhalten werden. Dieses Vertrauensverhältnis muss von beiden Seiten wertgeschätzt werden. Ansonsten stimmen die Zuschauer mit den Füßen (oder im TV mit den Daumen) ab.

Fernsehen im Internet kann  Zusammenhänge aufzeigen und Filme in Beziehung zueinander setzen. Wenn der Zuschauer erfährt, in welchem Verhältnis Filme zueinander stehen, wird er sich in Themen leichter und unterhaltsamer vertiefen können.

Das Fernsehen von morgen macht in erster Linie eines: Spaß.

Fotos: (cc) alexnormand, x-ray_delta_one